Initiative „Jeder-Meter-zählt” zeigt Präsenz

Fünf Podiumsteilnehmer sitzen auf der Bühne unter einem Bildschirm, auf dem ihre Namen und Fotos angezeigt werden, während einer Diskussion über den Mangel an Parkplätzen für den Schienengüterverkehr. Vier Männer und eine Frau sind mit Mikrofonen in der Hand in ein Gespräch vertieft.

Es geht darum wachzurütteln und aufmerksam zu machen. Auf ein Thema, das unserer Unternehmensgruppe am Herzen liegt und in der Initiative „Jeder-Meter-zählt – Bündnis Gütergleise“ reflektiert wird: Der Investitionsbedarf im Schienengüterverkehr ist gewaltig.

Ein wichtiges Forum stellte dafür das Panel „Jeder Meter zählt – Fehlende Parkplätze auf der Schiene für den Schienengüterverkehr“ auf der Messe transport logistic in München dar.

„Die Aufmerksamkeit steigt, wir erhalten viel Unterstützung für unsere Initiative“, erklärte Matthias Prochazka, Leiter Schienenverkehre der ARS Altmann AG, in der Diskussionsrunde. „Es ist wichtig, alle beteiligten Marktteilnehmer und Gruppen miteinzubinden, natürlich auch die InfraGo.“

Er berichtet, dass in Arbeitsgruppen bereits konkret Handlungsfelder betrachtet worden seien. Hinzu kamen nach seinen Worten erste Termine vor Ort unter anderem an den Rangierbahnhöfen München-Nord sowie Berlin-Nordost. Insgesamt sei der Bedarf enorm, angefangen von fehlenden Schienenkilometern für den Güterverkehr, über defekte Weichen bis hin zu Sanierungsarbeiten, die keinen Aufschub erlaubten.

„Der klarer Wunsch ans Verkehrsministerium ist, Mittel freizugeben, damit die Arbeiten starten können“, plädierte Matthias Prochazka vor gut 200 Zuhörer:innen aus der Branche. Eine deutliche Botschaft somit auch in Richtung InfraPlan, den das  Bundesministerium für Verkehr derzeit vorbereitet.

Einig war sich die Diskussionsrunde  mit Yvonne Bounin, Leiterin Vertrieb und Kommunikation, DB InfraGO AG,  Dr. Martin Neese, Chief Commercial Officer, VTG-Gruppe, und Peter Westenberger, Geschäftsführer, Netzwerk Europäischer Güterbahnen (NEE) e.V., dass der Modal Shift hin zu mehr Eisenbahn-Güterverkehr nur mit Hilfe einer stärkeren öffentlichen Sensibilisierung gelingen kann. Denn mehr Verkehr auf der Schiene (statt auf der Straße) kommt letztlich auch dem Klimaschutz zu gute.

Der inspirierende Impulsvortrag kam von Georg Lennarz, Fachbereichsleiter Marktfragen Güterverkehr, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) e.V., die Geschäftsführerin des LKZ Prien Dr. Petra Seebauer moderierte.

Das von der Industrie initiierte Bündnis Gütergleise „Jeder Meter zählt“ in Kooperation mit zahlreichen Branchenverbänden und Vertretern im Eisenbahnsektor tritt an die Politik heran, damit Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Schienengüterverkehrs in Deutschland nachhaltig verbessert werden und um auf den Infrastrukturbedarf des Güterverkehrs im Eisenbahnnetz, insbesondere bei Abstell- und Dispositionsgleisen inklusive Werkstätten, aufmerksam zu machen.

News

Folgendes könnte Sie ebenfalls interessieren

Luftaufnahme eines großen Parkplatzes mit Reihen von Autos, die unter Sonnenkollektoren geparkt sind, die Schatten spenden und Solarenergie erzeugen. In den umliegenden Bereichen befinden sich weitere geparkte Fahrzeuge und einige Grünflächen.

30.000 m² mit Solarmodulen versehen: Nächster Baufortschritt in Lonato

Fünf Personen in Sicherheitswesten stehen vor einem Solarmodul und posieren auf einem großen Parkplatz mit vielen Autos, die an einem bewölkten Tag unter Solarmodulüberdachungen geparkt sind.

Für nachhaltigen Klimaschutz: ARS Altmann nimmt 79.000 m2 große Solar-Carport-Anlage in Riedstadt in Betrieb

Eine Gruppe von Personen mit gelben Sicherheitswesten steht vor einem großen Schiff der AICC SHIPPING. Drei Flaggen - China, Italien und die Europäische Union - sind über ihnen an Fahnenmasten zu sehen. Die Gruppe posiert auf einem nassen Bürgersteig.

Premiere in Ravenna: Schiff mit 1.400 Fahrzeugen entladen